Erster Platz für den Druidensteig


Keltenkult, Abtei und sieben Flusstäler

Erster Platz für den Druidensteig bei der Wahl zu „Deutschlands schönstem Wanderweg 2026“

Urwüchsige Natur, spannende Zeugen der Bergbaugeschichte und mystisches Keltenerbe – diese Attribute haben dem Druidensteig im Westerwald bei der Wahl zu „Deutschlands schönstem Wanderweg 2026“ den Sieg in der Kategorie der Mehrtagestouren eingebracht. Auf rund 94 Kilometern führt der Druidensteig in sieben Etappen von Freusburg bis nach Hachenburg.

Als längste zertifizierte Georoute Deutschlands verbindet der Weg abwechslungsreiche Landschaften mit zahlreichen Zeugnissen der Erdgeschichte und kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten. Mehr als 30 Geo-Informationspunkte informieren entlang der Strecke über Geologie, Rohstoffvorkommen und die Geschichte des Bergbaus.

Mythen und Sagen um die geheimnisvollen Rituale der Druiden
Namensgeber und Wahrzeichen der Route ist der Druidenstein bei Kirchen-Herkersdorf. Der kegelförmige Basaltfels sieht aus, als wäre er aus vielen schlanken Säulen zusammengesetzt. Er entstand im Jungtertiär vor rund 25 Millionen Jahren. Druidenstein wird er genannt, weil ihn vermutlich schon die Kelten als Kultstätte nutzten. Viele Mythen und Sagen ranken sich um den imposanten Felsen. Alle handeln von den geheimnisvollen Ritualen der Druiden, der gesellschaftlichen Elite der Kelten. Die markante Basaltformation zählt zu den besonderen geologischen Erscheinungen des Westerwaldes.

Weitere Ziele sind der Ottoturm bei Kirchen, das Bergbaumuseum des Kreises Altenkirchen und die Grube Bindweide. Die in sieben Etappen aufgeteilte Wanderstrecke führt durch sieben Flusstäler, über Höhenzüge und durch Wälder mit weiten Ausblicken in die Landschaft. Auf der letzten Etappe geht es von der Grube Bindweide durch das Nistertal zur Abtei Marienstatt. Über die „Kleine Holzbachschlucht“ führt der Weg schließlich nach Hachenburg, wo er am Landschaftsmuseum Westerwald endet.

INFOS
www.rlp-tourismus.de/westerwald
www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de

Text: Rheinland-Pfalz Tourismus / Fotos: Dominik Ketz, Andreas Hof – VGV Kirchen (Sieg), Valeria Kschade/Andreas Pacek/Dominik Ketz – Westerwald Touristik-Service